Befreiung des inneren Kindes

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Meine alten Gefühle wieder hoch holen

Emotionen und Gefühle sind der Schlüssel zu unserem Innersten. Die meisten Menschen streben nach Freiheit, Leichtigkeit, Freude und suchen diese Dinge im Außen.

Zum Beispiel mit Reisen oder Unterhaltungssendungen. Da spricht ja auch grundlegend nichts dagegen, solange Du Dich glücklich damit fühlst.

Wenn Du aber das Gefühl hast, in Dir ist so eine Schwere, ich lebe gar nicht mein Leben, sondern irgendwie nur ein Schauspiel meiner Selbst oder Dir eben diese Freiheit dauerhaft wünscht. Dann ist die innere Kind “Arbeit” schonmal ein guter Anfang um dorthin zu kommen.

Sie ist nicht alles, es gehört natürlich noch mehr dazu. Aber ich finde, ein wertvoller Abschnitt auf dem Weg zu uns Selbst.

Im Grunde sind Emotionen und Gefühle nichts anderes wie Energien in unserem System.

Alles möchte gesehen und gefühlt werden

Bist du Bereit?

Um wieder in Kontakt mit Deinem inneren Kind zu kommen braucht es nicht viel. Das einzige ist Aufmerksamkeit von Dir und das Bewusstsein um das innere Kind (das hast Du ja schon, sonst wärst Du nicht hier gelandet).

Es gibt verschiedene Methoden um dort anzukommen und in Kontakt mit Deinem inneren Kind zu treten. Sei es durch Meditation oder Körperübungen.

Auf jeden Fall aber ist es wichtig dieser Stimme wieder Raum zu geben. Da ist ein kleines Kind in Dir, dass gesehen werden will, dass sich die Erfüllung seiner Träume wünscht. Also sei liebevoll zu Dir selbst und beginne mit kleinen Wundern in Deinem Leben.

Einem Eis zum Beispiel, ohne über die Folgen nachzudenken. Einem Ausflug zu Deinem Lieblingsort, eine Reise, die Du Dir schon lange gewünscht hast. Das Haustier, dass Du nie haben durftest. Was auch immer, beginne langsam Dir Deine Wünsche zu erfüllen und steigere Dich.

Desto mehr Du auf Dein inneres Kind, diese innere Stimme der Freude eingehst, desto lauter und selbstbewusster wird sie werden.

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung

Erkenne deine Muster

Wir alle wurden geformt. Die wenigsten hatten das Glück in einer Umgebung aufzuwachsen, in der sie sich völlig frei entfalten durften.

Kindergarten, Schule und Elternhaus haben und hatten einen Erziehungsauftrag, der uns zu etwas formen soll. Das beginnt mit dem “Danke”-Sagen und endet mit der Prägung des stillsitzenden Arbeitens.

Das derzeitige Gesellschaftsmodell sieht ein Kind als ein unvollkommenes Wesen, dass sich nicht benehmen kann. Ein Baby das nicht schreit ist “brav”. Ein zweijähriger der lautstark sein Bedürfniss nach Autonomie äußert ist ein “Trotzkopf”. Unsere Eltern und Lehrer waren der Meinung, sie müssten uns diese “Flausen” abtrainieren. Das funktioniert auch wunderbar, denn irgendwann hören wir auf unsere Bedürfnisse zu kommunizieren und fügen uns.

Doch dabei passiert etwas, Glaubenssätze in uns werden gefestigt: “Meine Bedürfnisse sind nicht wichtig” “sie sind falsch” “ich bin falsch”. “Ich werde nur geliebt, wenn ich das tue, was andere von mir verlangen”. “Ich werde nur gesehen, wenn ich mich so verhalten, wie andere das wollen”.

Wir verlernen auf das zu hören, was wir wollen und achten ganz genau darauf, was andere von uns erwarten.

-->(KLICK)

Du brauchst: Zettel + Sift (oder die Notzifunktion deines Handys) und schreibe in die erste Zeile: Ich. In die zweite: ANDERE

Nimm Dir bewusst 24 Stunden Zeit, dich selbst zu beobachten. Sei ein Spion, ein Geheimagent, der nur dazu da ist, Dich auszuspionieren.

Beobachte Dich einmal ganz genau. In welchen Alltagssituationen handelst Du genau so wie Du es möchtest. Zu Deinem eigenen Wohl, dass es Dir gut geht. Jedes Mal, wenn Du eine Entscheidung triffst, die Du NUR für Dich triffst ohne schlechtes Gewissen (wichtig!), dann machst Du einen Strich bei ICH.

Wenn Du aber eine Entscheidung gegen Deinen eigenen Willen triffst, um anderen damit zu dienen. Etwas für sie tust, dann mache einen Strich bei ANDERE. Aber auch, wenn Du etwas für Dich tust und dabei ein schlechtes Gewissen hast, mach den Strich bei ANDERE.

Wenn Du es schaffst, schreibe dann auch noch auf, warum Du es für den anderen getan hast. Was hat es in Dir ausgelöst, wenn der andere Dich bittet etwas für ihn zu tun.

Beispiel: Eine Mama, von drei Kindern. Seit Stunden ist sie auf den Beinen und kümmert sich um Haushalt, Kinder und Kochen. Sie merkt, sie braucht JETZT eine kurze Pause, nur für sich. In dem Moment kommt ihr Mann von der Arbeit nach Hause und ist sehr hungrig. Sein Tag war super anstrengend, sein Chef war ungerecht zu ihm und er möchte jetzt von ihr bekocht werden (Mama, kümmere Dich um mich). 

Jetzt steht sie auf und geht in die Küche, weil sie weiß, dass es ihm schlecht geht und er jetzt ihre Aufmerksamkeit braucht. Sonst ist er den ganzen Abend schlecht gelaunt. 

Sie würde jetzt einen Strich bei ANDERE machen und als Muster aufschreiben: „Wenn ich nicht tue, was er von mir verlangt, werde ich nicht geliebt und ich bekomme seinen ganzen Ärger ab.“.

Wie bekomme ich Kontakt?

Verbinde dich mit deinem inneren Kind

Hier geht´s zum Inneren Kind Kurs

Das innere Kind, ist eine “innere Stimme” in Dir. Du kannst Dich jederzeit mit ihm verbinden.

Nimm Dir dazu ein bisschen Zeit und Raum für Dich. Und dann stell Dir vor, Du bist auf einer schönen Blumenwiese mit einem großen, starken Baum in der Mitte. Du stellst Dich unter diesen Baum und lässt Wurzeln tief in den Erdmittelpunkt wachsen. Auf dem Baum sitzt Dein inneres Kind, du siehst es an, frägst es ob es zu Dir kommen will und ihr euch ein bisschen unterhalten könnt.

Manchmal kommt es sofort und Du kannst es in den Arm nehmen, begrüßen, ihm sagen: “Ich habe Dich so lange gesucht und bin so froh, dass ich Dich endlich gefunden habe. Bitte entschuldige, dass ich Dich so lange allein gelassen habe, von nun an, bin ich immer für Dich da.”

Manchmal will es aber auch gar nicht kommen oder Du kannst es vielleicht noch nicht einmal sehen. Dann sei geduldig. Besuch es einfach von nun an, z.B. jeden Morgen und sprich zu ihm.

“Ich habe Dich so lange gesucht, es tut mir unendlich leid, dass ich Dich so lange alleine gelassen habe. Bitte verzeih mir, ich liebe Dich. Ich danke Dir.”

Du kannst es auch gerne noch fragen: “Kannst Du mir verzeihen?”. Vielleicht kann es das eines Tages, vielleicht sagt es Dir aber auch, was es von Dir braucht um vom Baum herunter zu kommen.

Schick ihm Erzengel Michael hinauf, damit er es hält und ihm zeig, wie sehr Du es liebst.

Das ist nur eine Übung zum inneren Kind, es gibt noch viele, viele mehr. In meinem kostenfreien Online-Kurs “Befreie Dein inneres Kind” habe ich zwei sehr wertvolle Meditationen aufgenommen um den Kontakt zu Deinem inneren Kind herzustellen.

Von nun an bin ich immer für dich da

Bring dein Kind an einen geschützten Ort

Jetzt ist es wichtig, dass es Dein Commitment bekommt, es braucht die Gewissheit, dass Du es wirklich nie mehr alleine lässt, dass es von nun an wirklich geschützt ist.

Nimm es nun an die Hand oder trage es auf Deinem Arm weiter auf der Blumenwiese. Vor Dir erscheint auf einmal ein Schloss, mit einem großen starken Tor. Du hast den Schlüssel für dieses Tor bei Dir. Das Schloss ist Dein Herz und dort hinein bringst Du nun Dein inneres Kind.

Du öffnest das Tor, gehst vorsichtig mit Deinem Kind hinein. Gemeinsam seht ihr euch um und langsam stellst Du es vor Dir auf den Boden. Du beugst Dich zu ihm hinuntern und Du sprichst zu ihm:

Hier bist Du geschützt, es ist ein heiliger Ort, nur Menschen reinen Herzens können diesen betreten. Du bist in absoluter Sicherheit. Vor dem Tor wachen zwei starke Engel und passen mit ihren Lichtschwertern auf. Es kann Dir von nun an nichts mehr passieren. Niemand kann Dich jemals wieder verletzen.
Wann immer Du mich brauchst, so rufe mich. Ich werde da sein und Dich hören. Du kannst hier jetzt in aller Ruhe spielen und die Welt entdecken. Wann immer Du das Gefühl hast, Du brauchst etwas, so sage es mir.

Sei geduldig mit dir selbst

Achte auf dich

Das innere Kind ist ein Weg auf einer langen Reise. Sei geduldig mit Dir selbst. Es ist kein Dogma, nichts was man lernen muss.

Es ist für mich ein Schlüssel zu einem Tor. Dahinter wartet ein großer Schatz. Doch manchmal ist der Schlüssel verbogen, das Tor öffnet sich nicht richtig. Aber mit viel Geduld und immer wieder probieren gelingt es dann doch noch letzendlich.

Das wichtigste ist, dass Du auf diesem Weg kein schlechtes Gewissen hast. Was immer geschieht, geschieht zum Wohle aller. Was immer Du tust, Du tust das Beste, was Du in dieser Situation tun kannst.

Ich liebe Dich und Du kannst das auch.

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